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Wenn der Architekt Maria Olbricht eine Zeitreise unternommen hätte, wo wäre er dann in diesem Augenblick? Wahrscheinlich in Paris!
Denn dort liefen auf der diesjährigen Herbst/Winter Pret-a-Porter Models eingehüllt in neuer Kleidlänge über den Laufsteg. Es waren aber nicht irgendwelche Kleider. Nach Langem gab es wieder Prints mit dem Wahrzeichen einer Stadt zu sehen: doch dieses Mal nicht der Eiffelturm, sondern das Bauwerk eines Mitglieds der Darmstädter Künstlerkolonie und Wiener Secession: der Hochzeitsturm Olbrichts, der auf der Mathildenhöhe Darmstadt zu sehen ist.

Der Schweizer Designer Albert Kiemler hat sich für seine Kollektion des Labels Akris von Olbricht inspierieren lassen.

Die Prints waren definitiv das i-Tüpfelchen der Kollektion, die sich mit herbstlichen Nuancen und klassichen Schnitten, eher zurückhaltend verhielt.

Kunst und Leben küssen sich und es entsteht Mode!

Obgleich es die Absicht des Designers war oder nicht: Den Anspruch, den der Jugendstil an die Kunst stellt, erfüllen auch die Entwürfe im Gesamturteil, denn Kunst wird in das Alltägliche einbezogen und Kleidung bleibt nicht mehr nur frivol und dekorativ!

Wer ein Fan des Jugendstil ist, kann sie nun auch mit moderner Kleidung auf Haut und Knochen tragen und es jedem zeigen!

Bilder: vogue.fr

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