„I was last year at the mercedes benz and it was fucking boring“, kann auch ein Statement eines Modemenschen zur Mercedes Benz Fashion Week sein und das direct vor dem Zelt.
Ich liebe die Mode, doch vor allem liebe ich Kritik an der Mode. Jeglicher Art. Das Herauskristallisieren der Oberfläche, die nichts als Oberfläche ist, gefällt mir sehr. Die Darlegung der Schattenseiten der materiellen Welt der Mode unterstütze ich mit vollen Zügen.

Also bin ich geeilt, über die Straße und habe das Gespräch aufgesucht.

Auf den Straßen Berlins laufen dermaßen durchstylte menschliche Kleiderhaufen rum, da fällt es mir um ehrlich zu sein immer wieder schwer, zu entscheiden – Satire oder pure Ernsthaftigkeit und Treue nicht unbedingt sich selbst aber der Mode gegenüber?

Am Zelt vor dem Brandenburger Tor an der Straße des 17. Juni versammelten sich gestern eine Gruppe von exzentrischen Demonstranten, die aber nach kurzem Aufenthalt nach Anweisung der Polizei nur von der gegenüberliegenden Straßenseite weiter protestieren durften.
Die Kameraleuten schmissen sich lediglich auf die bunten Fashion Victims und dokumentierten, wie sich später herausstellen sollte, den Auftakt einer neuen Veranstaltung.

„Royal Fatal“ nennt sich das Kunstprojekt, welches von den Organisatoren Marcus und Sebastian als Experiment beschrieben wird, welches als „Art soziale Charakterstudie“ den Beweis abliefern wollte, dass „alles nach Veränderung, nach Antworten schreit.“
Mit der Veranstaltung „Royal Fatal – an electronic fashion musical“ möchte die Gruppe Ende Oktober diesen Jahres eine neue Richtung einschlagen.Der Inhalt und die Aussagen sind noch immer etwas unklar, doch wir werden sehen, inwiefern die wesentlichen und uns Menschen bewegenden Fragen erörtert werden.Wie wird man der kritisierten Banalität der Mode aus dem Weg gehen, gar das Gegenteil beweisen?

Wir sind gespannt! Mehr Informationen gibt es auf http://royalfatal.tumblr.com/ & -ROYAL FATAL- auf Facebook



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