Heute geht es mir um zwei Dinge: Das bestehende Glück des Gesegneten und das Glück des Ungesegneten, was diese Bilder sehr gut verdeutlichen.
Es gibt Menschen, nachdenkliche, kritische Menschen, die sich darüber Gedanken machen, wie wir etwas bewegen können. Aber das reicht nicht, allein mit Worten hat sich noch nie etwas geändert, sondern mit Taten.

Doch es gibt auch die wenigen Besonderen, tollen Menschen, die etwas tun, ihren Beitrag leisten, die Welt ein Stück weit verbessern und Menschen ermöglichen, dem Glück näher zu kommen.
Die Tänzerin und gelernte Physiotherapeutin Fernanda Bainchini hat in Sao Paolo 1995 eine Schule gegründet, in der sie kostenlos blinde, oder gehörlose Menschen unterrichtet. Sie ermöglicht benachteiligten Menschen, sich mit dem Tanz des Balletts auszudrücken.
Der Tanz verhilft den vorwiegend jungen Schülern, die Fähigkeit des räumlichen Vorstellungsvermögens zu verbessern, den Körper zu beherrschen und die Körperbalance zu finden.

Selbst körperlich benachteiligte Menschen nähern sich durch die bloße Nutzung des Körpers dem Glücksempfinden. Diese Kinder verwirklichen sich wie kaum andere gesunde Kinder, schaffen Kunst, in einem so zarten Alter, und schöpfen aus ihrer Behinderung, statt zu lamentieren, weil ihnen ein gesunder Mensch etwas von seinem Glück gegeben hat. Indem er das, was fehlt, mit einer Kunst vervollständigt hat.

Dass du diese Bilder sehen kannst, ist das eine Glück, dass du es teilen kannst, das Glück für den anderen.

Quelle: Zeitonline.

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