Jeden Tag lag ich darin wie eine Leiche. Unbewegt und doch funkelte die Dunkelheit universell. Jeden Tag lag ich im Bett.
Doch heute auf meiner Reise, da fuhr ich zwischen zwei verscheidenen Welten. Die eine am hellichten Tag zum Vergnügen wie die andere. Gleichermaßen laut waren sie oder waren sie das wirklkich?

Der süßliche Geruch der Zuckerweatte stieg in mein Näschen, im Horizont sah ich das Riesenrad. Es wurde geschrien, während auf der besseren Seite geschwiegen wurde.

Ich wusste nicht, wo ich war, aber ich sah mich zwischen all ihnen auf einer Bank sitzen, mein Rad neben mir abgestellt und schreiben.

Die Wolken blieben niemals so tot wie ich es war, wie der Mensch sein konnte. Voluminös in Bewegung, welch meisterhaftes Kunstwerk für alle Zeit zugänglich für alle Menschheitsklassen: bloß ein Produkt der Natur.
Die Sonne kam und ging, aber auch sie war da.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich nicht in all das selbst gestürzt habe, in das pausenlose Hinterfragen und zugrunde fragen, in den dunklen Tiefgang, die nichts als Trauer hervorrief.
Der Wind wollte die Seite fliegen lassen, aber wieder war ich diejenige, die nicht zuließ.
Ach, was stürzte ich mich selbst immer wieder in die Leere, die mich aus aller Ordnung warf, um einige wenige schöne Zeilen nieder zu schreiben.
Ja, die Bemerkung auf der Wand war die Antwort auf alles: “Es ist keine Schande, sich mit Poesie runiert zu haben.”

Die Antworten auf alles im Leben geben uns selten Menschen wie wir sie erwarten. Unsichtbar oder längst verstorben sind die Quellen, doch niemals werden die Wahrheiten dargelegt von Gesicht zu Gesicht, Stimme zu Stimme. Hören, wenn nicht laut gesprochen wird, lesen, wenn nicht geschrieben wird, ja verstehen, das Leben verstehen muss man, wenn keiner es dir erklären will.

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