Glück sei verdient

Ich denke oft darüber nach, was ich tun kann, um das verlorene Glück wieder zu finden. Es geht nie meinem Leben verloren, es liegt nämlich in meiner eigenen Hand. Mein Glück, mein eigenes Glück ist nicht von den anderen abhängig, sondern einzig und allein von mir selbst.

An Tagen, an denen mir das Glück verloren geht, weil ich keine Kraft habe, um es in meiner Hand zu halten, denke ich zu aller erst an etwas, denn unser Gehirn steuert unseren Körper, und unser Körper wählt die Wege, die wir gehen.

Ich denke an einen Menschen in meinem Leben, der jeden Tag mit der gleichen Lebensenergie erwacht. So einen Menschen haben wir alle in unserem Leben. Es ist ein Mensch, der, egal welche Hindernisse ihm gestellt werden, weiß, das Leben zu meistern, nicht aufzugeben und nach vorne zu blicken. Dieser Mensch weiß es, nicht zu flüchten, sondern Verantwortung zu übernehmen und die Dinge im Hier und Jetzt zu lösen. Dieser Mensch hat auch Tage, an denen er flüchtet. Aber diese Flucht, er hält sie nicht für den richtigen Weg, er hält sie für eine kurze Ablenkung, um das Glück wieder zu erlangen, stellt er sich dem, was sein Inneres durchtreibt, weas sein Inneres aufwühlt und ein trauriges Geicht hinterlässt, ein deprimiertes Gesicht auf eine aussichtslose Zukunft. Aber dieser Mensch liebt das Glück, er ist bereit, jeden Tag in der Frühe nach dem aufstehen, dafür zu kämpfen. Er denkt nicht allz u viel nach, er erledigt all seine Aufgaben, er lacht, er lächelt, wenn er Menschen sieht, die er liebt, in ruhigen Moment, beim Arbeiten, denkt er nach, kurze Sekunden, aber er ist ein sehr ausgeglicher Mensch, er erwacht jeden Tag mit der gleichen Energie, jeder Tag hat die MÖglichkeit, ein schöner Tag zu werden, denn er liebt, er liebt aufrichtig, das Leben und die Menschen, die man ihm schenkte. Er liebt jede Sekunde, alles, was das Leben ihm gibt. Ob den Regen oder die Sonne, den Tag oder die Nacht, das Herz oder den Verstand, er liebt, ohne nachzudenken, er liebt, er liebt. Er liebt die Arbeit, und das Vergnügen. Er liebt das Essen und die Kleidung, er liebt die Stadt und die Natur. Er liebt, er liebt, was man ihm gibt. Er liebt, was er selbst gibt. Und ohne nachzudenken, arbeitet er daran, die Dinge von seiner schönsten Seite zu sehen.

Wer solch einen Menschen in seinem Leben nicht hat, der hat ihn doch.

Denn der Lebensphilosoph Karl Lagerfeld sprach diese Idee des Lebens aus. Wenn ich diesem Menschen aus meinem eigenen Leben nicht beim Leben zusehe, dann denke ich oft an den weisen Satz Lagerfeld. Ich erinnere mich, ihn einmal sagen gehört zu haben, der Mensch glaube immer, das Glück sei ihm geschenkt. Glück sei demnach die SAche des Glücks. Aber er verneinte, er sagte “Das Glück muss man sich selbst verdienen”:

Jeder Tag ist eine neue Chance glücklich zu sein. Wenn wir bereit sind, daran zu arbeiten. Es beginnt in einem Gedanken, es endet in einem Lachen.

Lebensenergie

Was macht man an Tagen, an denen man den Mut verloren hat zu leben? An denen die eigene Energie ausgegangen ist? Wir brauchen an solchen Tagen Menschen um uns, die uns stärken. Das Leben ist nicht alleine gemeistert.

Viel zu oft gibt es Menschen in unserem Leben, die unsere Energie rauben, die uns niederdrücken. Es braucht Zeit zu lernen, dass es besser ist, sich von solchen Menschen zu distanzieren. Weil sie ein Problem mit sich selbst haben, übertragen sie dieses auf uns. Sie beschweren sich über unser Aussehen, machen uns nieder mit ihren Blicken, oder ihren Worten.

All diese Wut geht gegen sich selbst. Aber es sind solche Menschen, die unsere Energie stehlen, nichts anderes. Manchmal sind es die anderen, aber manchmal sind wir selbst genau dieser Mensch. Wir haben Selbstzweifel, unsere Gedanken drehen sich, wir halten uns vor, was wir nicht können, was wir nicht haben, was wir nicht sind.

Alleine ist das Leben nicht gemeistert. Denn unsere Gedanken bestätigen sich in unserer eigenen kleinen Welt. An solchen Tagen können wir erst mit der HIlfe der anderen, uns schätzenden Menschen klar sehen, weil sie ihre positive Perspektive mit uns teilen, weil sie uns aufheben, uns unsere positiven Seiten erklären. 

Menschen, die uns antreiben, wieder Energie zu gewinnen. Dazu gehört es auch, die Probleme, die wir haben, in uns selbst zu lösen, statt sie in anderen zu suchen. 

 

Gibt es einen Grund, traurig zu sein.

Ich bin ein einsamer Mensch, vermutlich fühle ich mich wie ein jeder so. Verlassen und ausgesetzt, an irgendeinem unbedeutenden Fleck auf dem Planeten Erde. An Tagen wie diesen wünsche ich mir, niemals auf die Welt gekommen zu sein. Es ist eines dieser Tage, an denen eine zerbrechliche Leere eintritt. Sie breitet sch im eigenen Herzen aus wie die Pest, und es entsteht der größte vorstellbare Krieg. Den modernen Krieg führt das Individuum mit sich selbst. Zerrissen, hin und hergerissen von allem Gegensätzlichen. Diese Zerrissenheit muss diese Leere sein.

Es ist diese Leere, die in diesem Leben auftritt, unbegründet, vollkommen bewegt. Unerklärbar versuchen Gedanken die Leere zu verstehen. Was ist dies für eine Leere? Was richtet sie in uns an, wenn wir doch danach streben, glücklich zu sein.

Was tut man, wenn man den Mut zu leben, verloren hat?

Aside

Ich stelle mir das Leben wie eine Zugfahrt vor

Ich stelle mir das Leben wie eine Zugfahrt vor. Nicht jeder wird sich neben mich setzen wollen. Andere werden es mit Mühe wagen, mich darum zu bitten, den Platz zu befreien, obwohl ich diesen mit meiner Tasche beschützte, mich selbst beschützte.  Sie werden einsteigen und aussteigen. Wenige von ihnen, werden mich vom Anfang bis zum Ende begleiten. Die meisten werden einige Stationen mit mir fahren, andere werden den Zug verpassen, oder einen anderen Zug nehmen, oder sie werden den selben Zug zu einer anderen Zeit nehmen.

Manche von ihnen werden vonder ersten bis zur letzten Station mit mir fahren. Ich werde sie nie bermerken, weil sie in einem anderen Abteil sitzen, vielleicht aber sogar mir gegenüber. In der Zwischenzeit werde ich aus dem Fenster geblickt haben, in die Seiten meines Buches, oder einem mich Verlassenden hinterherblicken. Und dabei werde ich jedes Male denen entgegen blicken, meine Tasche an mich ziehen, um den Platz zu befreien für jene Einsteigenden.

Es werden viele Menschen in unser Leben einsteigen und aussteigen. Manche von ihnen werden nur dazu bestimmt sein, wenige Stationen mit uns zu fahren, andere werden ein Leben lang im gleichen Zug sitzen, wir werden sie nie bemerken. Viel zu spät, wenn der Zug an der Endstation angekommen ist, und wir sehen, dass wir die einzigen Menschen sind, die dieses Ziel hatten, aber wer weiß, vielleicht beginnt da, wo wir ein Ende sehen, der Anfang.

Um zu wissen, dass Reichtum nicht glücklich macht, mussten viele nach dem Materiellen Strebenden erst diesen Zustand erreichen, um zu wissen, dass Reichtum weder Garant noch Gleichsetzung von Glück ist. Und doch blickte ich auf, wusste meine Mutter mir schon immer zu erklären, dass man nicht mehr im Leben braucht, als Liebe.

Was soll ich mit dem Ich anfangen? Dem Leben

In diesem Leben bin ich auf viele Menschen getroffen, die nicht wussten, was sie aus ihrem Leben machen sollten, und dies noch immer nicht wissen.

Auch ich habe lange nachgedacht, überlegt, bin dabei gestolpert, mehrere Male, habe den Mut verloren, aber immer am Ende zu mir selbst finden können.

Ja, was soll man aus diesem Leben machen? Ich denke, dass jeder das tun sollte, was er selbst am betsten kann, was er sich selbst wirklich zutraut, und wovon er wirklich überzeugt ist.

Nicht jeder kann ein Sänger sein, nicht jeder kann Schauspieler sein. Manchmal sind die Träume, die diese Menschen in uns erwecken, ein etwas, dass es immer bleiben wird, die wir aber in unserem Alltag benötigen werden, um unseren Frust abzulassen, wenn wir sie sehen, in Zeitschriften blättern und uns über Menschen austauschen, die ganz anders als wir sind, aber doch so gleich. An anderen Tagen werden sie uns in unseren Tagträumen begegnen, sie werden dazu da sein, um uns das Gefühl zu geben, was es bedeutet dieses Leben zu leben, sie werden uns in ihren glitzernden OUtfits am Glamour teilhaben lassen, sie werden uns ein Teil von ihnen in Filmen und Liedern singen, die unser Leben wertvoller machen werden. Weil wir weinen können, lachen und tanzen,das süße Popcorn unserer

Kindheit genießen können.

Aber was wkönnen wir wirklich sein, statt Menschen zu imitieren, die wir nie sein werden?

Tief in uns gehen, uns selbst fragen, was wirk wirklich können und uns auch damit, so schmerzvoll es manchmal auch sein mag, fragen, was wir nicht können. Wir können uns überlegen, was wir wirklich verändern möchten, was uns wirklich die Kraft zum Leben nimmt,

was wir tun können, um die Energie in die entgegengesätzte Richtung in Kraft zu setzen. Was lassen unsereLebensumstände zu, unsere Familien und Zukunftsplanungen? Was können wir für uns selbst tun, statt für die anderen. Was können wir tun, um zufrieden zu werden, jeden Tag aufs Neue.

Es ist eine Herausforderung, jeder dieser Tage dieses Lebens. Es ist zu oft auch ein Kampf,

aber tief in uns liegen die Antworten, wenn wir uns von uns selbst distanzieren, nicht aus der Sicht der anderen anblicken, sondern aus der Sicht von uns selbst.

Wenn wir in dien Spiegel blicken, so blicken wir jedes Mal tief in unsere Seele, in unsere Gedanken. Wer möchtest du wirklich sein, was kannst du in deinem Leben und dieser Welt wirklich verändern?

Manchmal sind unsere Ziele soweit entfernt, und doch so nah. In diesem Leben können wir schaffen, was wir möchten, wenn wir es denn wirklich möchten. Lebe nicht die Träume der anderen, erschaffe dir deine eigenen Träume.